Über Uns

Trausdorf ist keinesfalls die kleinste Gemeinde in der Wulkaebene, aber im Gegensatz zu den meisten anderen Ortschaften des Bezirkes Eisenstadt und der angrenzenden Bezrike Neusiedl und Mattersburg in denen schon seit Jahren, ja zum Teil schon seit Jahrzehnten Fußballclubs bestanden, ließ die Gründung eines Fußballvereines in Trausdorf sehr, sehr lange auf sich warten. Dies lag keinesfalls daran, daß es in Traußdorf vielleicht an sportbegeisterten, talentierten Fußballern mangelte, (im Gegenteil: durch die in England stattfindende Fußball Weltmeisterschaft wurde die Begeisterung noch angeheizt) sondern vielmehr lag das Problem darin, daß sich halt lange Zeit niemand fand der hinsichtlich der organisatorischen Belange das Ruder übernehmen wollte.

Hätten sich im Jahr 1966 die Herren

  • Felix Grafl (Bewag) als Obmann
  • Franz Machtinger als Obmannstv.
  • Stefan Machtinger als Schriftführer
  • Felix Grafl (Amtswart) als Kassier

um nur die Wichtigsten zu nennen, nicht zur Konstituierung des ersten Vorstandes zusammengefunden, wer weiß wie lange es noch gedauert hätte, bis es auch in Trausdorf zu einem geregelten Spielbetrieb gekommen wäre. Der erste Sportplatz wurde schließlich auf dem Areal des nunmehr stillgelegten Flugplatzes angelegt. Konkret befand sich die erste Sportstätte des SC Trausdorf am Ende der jetzigen Waldgasse, die seinerzeit auch nicht mehr als ein schmaler unbefestigter Feldweg war, und zwar direkt beim Waldanfang ( vis a vis der jetzigen Hubertuskapelle). Die damaligen Bedingungen waren, verglichen mit der jetzigen Heimstätte unseres Fußballvereines, mehr als spartanisch und zumindest für die meisten unserer jetzt aktiven und die nachdrängenden Fußballer, kaum vorstellbar. Den "Sportplatz" machten nämlich nur markierte weiße Linien und zwei Tore (die damals tatsächlich noch aus Vierkanthölzern bestanden) als solchen ersichtlich. Den Spielern stand nicht einmal eine Baracke oder eine ähnliche Notunterkunft zur Verfügung. Umziehen mußten sich unsere Stars von damals unter freiem Himmel, von Umkleidekabinen oder gar Duschen konnten sie vorerst nur träumen. Doch wie in einem der Gedichte des großen Dichters Hermann Hesse nachzulesen ist, - "Allem Anfang wohnt ein Zauber inne"-, war man schon damit zufrieden, daß es nun endlich einen geregelten Spielbetrieb gab, und daß man sich in Hinkunft im sportlichen Wettkampf mit den arrivierten Vereinen messen konnte. Natürlich steckte man sich sehr bald den Aufstieg aus der "Basisklasse" als Ziel, doch obwohl der SC Trausdorf die Meisterschaft zweimal als Tabellendritter und zweimal als Vizemeister beenden konnte, änderte sich unendlich lange nichts am sportlichen "status quo". Erst nach 22 Jahren konnte der SC Trausdorf erstmals Meisterehren erringen, und den Fußballkeller endlich verlassen. Doch was in den vorangegangenen zwei Jahrzehnten nicht nach Wunsch verlaufen war, holte der SC Trausdorf nach dem Aufstieg in bravouröser Art und Weise nach. Innerhalb der nächsten acht Jahre standen unsere Fußballer nach der Endabrechnung noch zweimal auf der obersten Stufe der Erfolgsleiter, sodaß der SC Trausdorf es sogar bis in die Landesliga schaffte. Seitdem pendelt der SC Trausdorf zwischen Landesliga und II. Liga hin und her und setzt auch in schweren Zeiten sportlich und wirtschaftlich ein stetes konstantes Zeichen.

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